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Eine Zukunft in Vietnam: Immer mehr Auswanderer finden sie

Von admin | 7.August 2009

Die Lust der Deutschen zum Auswandern ist ungebrochen und auch Vietnam wird als Ziel von Auswanderern immer beliebter. Die Neu-Vietnamesen schätzen vor allen Dingen die Hilfsbereitschaft und die Freundlichkeit der Menschen. Doch das Land im Fernen Osten hat auch Schattenseiten. Es herrscht immer noch große Armut und auch die gesundheitliche Versorgung liegt weit unter dem europäischen Standard.

Virus- und Infektions-Krankheiten sind weit verbreitet

Jedes Jahr gibt es in Vietnam über eine Million Fälle von -Erkrankungen, von denen über 5000 tödlich ausgehen. ist im ganzen Land verbreitet und dementsprechend auch für eine Gefahr. Auch Durchfall-Erkrankungen gehören zum Alltag. Im Norden kommt es gerade in der Regenzeit sehr häufig zu Cholera-Erkrankungen. Vereinzelt kommen diese auch noch in Hanoi vor. Die größte Gefahr geht vom Hämorrhagischen Fieber aus. Dabei handelt es sich um eine komplizierte Verlaufsform des Dengue-Fieber, das im Mekong-Delta und in der Gegend von Ho Chi Minh Stadt weit verbreitet ist. Zudem sterben jährlich über 300.000 Menschen an AIDS und die Tendenz ist steigend. Durch die vielen Vogel-und Geflügel-Märkte kommt es zur Verbreitung der klassischen Geflügelpest und der Vogelgrippe.

Vorbeugende Impfungen sind wichtig

Wer nach Vietnam auswandern und dort dauerhaft leben will, der sollte vorbeugende Maßnahmen gegen die dort verbreiteten Krankheiten treffen. Impfungen bieten den größten Schutz und sind in Deutschland problemlos durchzuführen. Auswanderer sollten bei Besuchen in Deutschland immer den Impfschutz überprüfen und eventuell auffrischen lassen. Prophylaktische Medikamente, wie zum Beispiel gegen Malaria, sollten auf Vorrat gekauft werden. Vor dem Auswandern nach Vietnam sollte man sich gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Hepatitis A+B, Tollwut, japanische Encephalitis und Typhus impfen lassen. Eine Gelbfieber-Impfung ist nur bei der Einreise aus einem Gelbfiebergebiet notwendig.

Regeln für Auswanderer

Auswanderer nach Vietnam sollten einige Regeln beachten, die für den Erhalt der wichtig sind. Was für Vietnamesen körperlich ohne Folgen bleibt, kann für Deutsche gesundheitliche Probleme verursachen. Unser Körper muss sich zunächst an die andere Kost und die Lebensumstände gewöhnen. Rohe Speisen sollten man besser nicht verzehren und auch vom Genuss der Shrimp-Paste ist abzuraten. Wasser sollte immer gefiltert oder abgekocht werden. Selbst zum Zähneputzen oder zum Geschirrspülen sollte nur reines Wasser, möglichst aus Flaschen, benutzt werden. Es mag zwar übertrieben klingen, aber auch Geschirr- und Handtücher sollten nur einmal benutzt werden und Lebensmittel sind vor Fliegen zu schützen – schließlich soll das Auswandern nach Vietnam ja nicht auf Kosten Ihrer gehen. (Carina Tietz )

Informieren Sie sich auch über die Traditionen des vietnamesischen Volkes und darüber, was der Arbeitsmarkt zu bieten hat.

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Topics: Auswandern nach Vietnam | Kein Kommentar »

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