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Bemerkenswertes über das vietnamesische Volk
Von admin | 7.August 2009
Der vietnamesische Straßenverkehr ist ein wildes Durcheinander von Fußgängern und Zweirädern. Auf den Bürgersteig zu flüchten ist kaum möglich, denn der ist fest in der von Händlern und Hausfrauen. Dies sind nur einige Dinge mit denen sich der deutsche Einwanderer vertraut machen muss.
Gekocht wird auf dem Bürgersteig:
Die meisten Häuser und Wohnungen sind zum Bürgersteig hin offen. Das Leben findet somit auf der Straße statt. In den großen Städten ist es ganz normal, dass vietnamesische Hausfrauen auf dem Bürgersteig kochen. Pünktlich zu den Essenszeiten liegt der Geruch von exotischen Gewürzen in der Luft, der von den Straßenküchen herüber kommt.
Weiße Haut signalisiert Schönheit:
Ein leicht gebräunter Teint, den wir Europäer so lieben, kommt in Vietnam nicht so gut an. Hier gilt kalk-weiße Haut als Sinnbild der Schönheit. Ein Sonnenstudio wird man vergebens suchen. Auch gegen die natürliche Sonne schützt der Vietnamese sich so gut er kann. Die meisten tragen die für uns so typisch vietnamesischen großen Hüte und zum Teil auch Handschuhe, die bis zu den Oberarmen reichen. Gebräunte Haut soll um jeden Preis verhindert werden und so tragen auch viele Vietnamesen aufgespannte Sonnenschirme mit sich, wenn sie sich im Freien aufhalten.
Alle heißen „Nguyen“:
Fast alle vietnamesischen Studenten in Deutschland heißen Nguyen und in der Heimat ist der Name ebenfalls weit verbreitet. Es gibt leider keine genauen Schätzungen darüber, aber Experten gehen davon aus, dass 40 % der vietnamesischen Bevölkerung diesen Namen tragen. Andere gehen sogar davon aus, dass jeder 2. Vietnamese Nguyen heißt. Nguyen ist übrigens ein Familienname, der auf die Dynastie zurückzuführen ist.
Motorroller, Cyclos und Mopeds:
Wer sich einmal durch die Straßen von Hanoi bewegt hat, der ist gefangen in einem Meer von Zweirädern. Auch hier gibt es keine genaueren Zahlen, aber es hat den Anschein, dass jeder Hauptstadt-Bewohner im Besitz eines fahrbaren Zweirades ist. Auf den vietnamesischen Cyclos wird alles transportiert, was sich irgendwie darauf befestigen lässt. Manche Transporte gleichen einem Selbstmordkommando. Es wundert niemanden mehr, dass es in Hanoi jährlich tausende Tote und Verletzte im Straßenverkehr gibt.
Hupen ist Volkssport:
Hupen ist ein vietnamesischer Volkssport und das nicht nur in den großen Städten, auch auf dem Land wird Tag und Nacht gehupt. Wo immer ein Fahrzeug auftaucht, wird auch schnell eine Hupe erklingen. Allerdings wir nur selten der Gefahr wegen gehupt, sondern einfach nur aus Spaß an der Freude.
Massive Verkäufer:
Wo immer Menschen der westlichen Welt auftauchen, wittern die vietnamesischen Verkäufer ein Geschäft. Dann wird angepriesen, was das Zeug hält. Solange man sich auf das zum Teil massive Handeln einlässt ist alles in Ordnung. Kommt man jedoch auf die Idee nichts zu kaufen, so darf man mit überzogenen Kommentaren und wütenden Gesichtsausdrücken rechnen. Manchmal wird man auch wüst beschimpft. Aber machen Sie sich keine Sorgen: Das ist eben einfach typisch vietnamesisch.
( Carina Tietz )
Lesen Sie hier, warum das Erlernen der vietnamesischen Sprache den Europäern Schwierigkeiten bereitet.
Tags:Cyclos, Kurioses Vietnam, Nguyen, Straßenküchen, typisch, VietnamesischTopics: Vietnam | 1 Kommentar »
7.August 2009 at 09:42
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